Photovoltaik / Fördergelder

Begriffe

Photovoltaikanlage (PVA)

In den Solarzellen der Photovoltaikanlage (PVA) wird die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt. Der Begriff Photovoltaik ist abgeleitet aus dem griechischen Wort Foto (Licht) und dem Wort Volt (Masseinheit für elektrische Spannung).

Um eine Photovoltaikanlage zu bauen, braucht es einen Standort mit ausreichender Sonnenstrahlung. In der Schweiz werden Photovoltaikanlagen deshalb vor allem auf Dächern gebaut. Um einen maximalen Ertrag der Anlage sicherzustellen, sind Standort, Ausrichtung und Neigung vom Dach zu berücksichtigen. Optimal ist eine südorientierte Fläche mit einer Dachneigung von 30°. Dank der heutigen Technik sind aber auch West- oder Ostdächer für Solaranlagen bestens geeignet.

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Förderung / Vergütungen

Förderung von erneuerbaren Energien in der Schweiz

In der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 hat das Schweizer Stimmvolk das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050, und damit das Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016 angenommen. Der Bundesrat hat am 1. November 2017 beschlossen, dass das neue Energiegesetz am 1. Januar 2018 in Kraft treten wird.

Der Bundesrat hat am 1. November 2017 auch die zum Gesetz gehörenden Verordnungen verabschiedet. Diese werden ebenfalls auf den 1. Januar 2018 in Kraft treten. In den Verordnungen sind unter anderem die neuen Vergütungsbedingungen ab 2018 festgelegt.

Hier die wichtigsten Änderungen ab 1. Januar 2018 zusammen:

Förderung Neuanlagen

Mit dem neuen Energiegesetz werden nur noch Neuanlagen gefördert. Als Neuanlagen gelten Anlagen, welche nach dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen worden sind.

Angepasste Tarife des Einspeisevergütungssystems

Die bisherige kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) wird durch das Einspeisevergütungssystem (EVS) abgelöst. Das EVS ist nicht mehr kostendeckend, sondern wird neu kostenorientiert ausgestaltet.

Direktvermarktung

Spätestens ab 2020 werden Betreiber von grossen EVS-Anlagen ihren erzeugten Strom selber vermarkten müssen. Die Pflicht zur Direktvermarktung haben:

  • Betreiber mit einer Leistung ab 500 kW, die Ende 2017 bereits die KEV erhalten haben.
  • Betreiber von Anlagen mit einer Leistung ab 100 kW, die ab 2018 in das EVS aufgenommen werden.

Allen anderen steht es frei, ebenfalls in die Direktvermarktung zu wechseln. Dies ist bereits auf das 2. Quartal 2018 möglich. Der Wechsel ist endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden.

Weiterführende Informationen zur Direktvermarktung finden Sie auf dem Faktenblatt des BFE.

Photovoltaik

Die Einmalvergütung wird auf grosse Anlagen ausgeweitet. Dabei wird zwischen zwei Systemen unterschieden:

  • Einmalvergütung für kleine Anlagen (KLEIV)
    Betreiber von Anlagen mit einer Leistung von weniger als 100 kW erhalten ab 2018 ausschliesslich die «Einmalvergütung für kleine Anlagen» (KLEIV). Die KLEIV kann erst nach erfolgter Inbetriebnahme beantragt werden, die Auszahlung der KLEIV erfolgt in Reihenfolge des Eingangsdatums der vollständigen Meldung der Inbetriebnahme.
  • Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV)
    Betreiber von Anlagen mit einer Leistung ab 100 kW können grundsätzlich zwischen dem EVS und der «Einmalvergütung für grosse Anlagen» (GREIV) wählen. Analog zum EVS wird die Warteliste der GREIV nach Anmeldedatum abgearbeitet. Im Gegensatz zur KLEIV ist es nicht erforderlich, die Anlage vor dem Erhalt einer Förderzusage zu realisieren.

Hier die tabellarische Übersicht:

Quelle: Bundesamt für Energie, Abteilung Energieeffizienz und erneuerbare Energien, 9.11.2017

Für die Berechnung der Vergütung Ihrer Anlage steht der Tarifrechner von Swissgrid zur Verfügung. Der Solarrechner von MW Energie AG berücksichtigt die Vergütungen automatisch.

Bestandesschutz für Anlagen im EVS und für Projekte mit positivem Bescheid

Von den oben stehenden Ausschlüssen aus dem EVS geschützt sind Anlagen, welche bereits durch die bisherige KEV vergütet wurden oder bereits über einen positiven Bescheid verfügen.

Nicht geschützt vor diesen Veränderungen sind Projekte auf der Warteliste.

Zukunft der Förderprogramme
  • Für das EVS werden ab Ende 2022 keine neuen Förderbescheide mehr ausgestellt.
  • Für die EIV werden ab Ende 2030 keine neuen Förderbescheide mehr ausgestellt.

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